[Rezension] Sieben Minuten nach Mitternacht von Patrick Ness

Sieben Minuten nach Mitternacht | Patrick Ness | Mit Illustrationen von Jim Kay
CBJ Verlag |224 Seiten |Preis: 9,99€


inhalt

Das Monster erscheint sieben Minuten nach Mitternacht. Aber das jagt Conor keine Angst ein. Was er eigentlich fürchtet, ist jener monströse Albtraum, der ihn jede Nacht quält, seit seine Mutter so schwer krank ist. Das wilde und weise Monster aber wird Conor in seinen Albtraum begleiten und ihm das Gefährlichste überhaupt abverlangen: die ganze Wahrheit hinter seinem Schmerz!

meinungIch habe mich ganz spontan dazu entschieden zu dem Buch zu greifen. Ich habe es erst Anfang des Monats gekauft und hatte riesige Lust die Geschichte zu entdecken.

Da ich mir die Filmausgabe gekauft habe, waren viele wunderschöne Illustrationen in dem Buch enthalten. Sie alle sind in schwarz-weiß gehalten und haben mich wunderbar durch das Buch begleitet. Die Illustrationen sind nicht sehr klar, aber man kann immer erahnen wie das Monster wirklich aussieht. Zwischendurch gab es Bilder, die sich über zwei Seiten streckten, aber auch welche, die nur den Rand zierten. Außerdem befinden sich am Ende des Buches noch einige Szenenbilder aus dem Film.

Ich war bereit für ein böses Monster, welches mich Angst und Schrecken lehrt. Doch so war es gar nicht.
Der kleine Conor wird täglich von schrecklichen Albträumen geplagt, die ihn in den Wahnsinn treiben. Sie entstehen durch die Angst, die Conor gegenüber der Erkrankung seiner Mutter hat. Er muss so viel Schmerz und Trauer verarbeiten, dass seine Albträume durchaus nachvollziehbar sind.
Während seine Mutter immer mehr von ihrer Krankheit eingenommen wird, muss Connor sich erwachsener Verhalten, als das er eigentlich dazu in der Lage ist.

Doch eines Nachts hat er einen anderen Traum. Das Monster besucht ihn Nacht für Nacht und versucht Conor zu vermitteln, worauf es wirklich ankommt…

Während des Lesens hat sich mein Herz regelmäßig zusammen gezogen. Die Geschichte konnte mich unglaublich berühren und ihr Verlauf hat mich überrascht.
Patrick Ness hat einen Schreibstil, der einen fesselt und regelmäßig dazu bringt, die Luft anzuhalten.

Das Ende hat mich unglaublich traurig gemacht und ich habe bitterlich geweint. Niemals hätte ich soviel von der Geschichte erwartet, wie sich letztendlich herausstellte.


„Du schreibst die Geschichte deines Lebens nicht mit Worten … Du schreibst sie mit Taten. Es ist nicht wichtig, was du denkst.
Wichtig ist nur, was du tust. “ S. 202


fazitEines der Bücher, die jeder lesen sollte. Denn es zeigt einem, was wirklich wichtig im Leben ist. Es begleitet einen bei der Bewältigung von Trauer und zeigt einem, dass es manchmal besser ist los zulassen. Umso mehr freue ich mich darauf, bald den Film zu schauen. Kategorie: Baumkrone- Highlight


 

Meinungen anderer Blogger

Letterheart | Trallafittibooks | Leselurch

4 Kommentare zu „[Rezension] Sieben Minuten nach Mitternacht von Patrick Ness

  1. Liebe Becca,

    Eine wirklich wundervolle Rezension! Ich habe das Buch auch absolut geliebt und bei der Geschichte, wie auch der Film Preview ganz fürchterlich geweint :D
    Es freut mich sehr, dass es dich auch so begeistern konnte!

    Superliebe ❤

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