Ein Selbstversuch | #NoPoo

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Je weniger wir unsere Haare waschen, desto weniger fetten sie. Unsere Haare sind vielen Strapazen ausgesetzt. Dazu gehören nicht nur das tägliche Stylen mit Föhn, Glätteisen und Lockenstab, sondern auch die verschiedensten Inhaltsstoffe die so manches Shampoo mit sich bringt.

Vielleicht habt ihr schon von der „No poo“ Bewegung mitbekommen. Dabei geht es darum kein Shampoo mehr zu nutzen. Für mich selber war diese Bewegung lange eher eklig, als dass sich mir ein Vorteil erschließen könnte.

Doch ich habe heute beschlossen eine shampoo-lose Zeit zu beginnen. Ich habe vor meinen Haaren etwas gutes zu tun und eine Entgiftung zu beginnen. Durch das nicht-waschen der Haare kann man die eigenen Talgdrüsen der Kopfhaut umgewöhnen. Denn jedes Mal wenn wir uns die Haare waschen produzieren unsere Talgdrüsen neues Fett. Dadurch, dass die Haare weniger bzw. kaum noch gewaschen werden, gewöhnen sich die Talgdrüsen daran und nach wenigen Wochen kann ein neuer Waschrhythmus eingeübt werden.

Heißt im Klartext: Einmal in der Woche die Haare waschen und erst dann beginnen sie zu fetten.

Als ich durch das World Wide Web gesurft bin, habe ich sogar mehr Vorteile dieser Kur herausgefunden, als ich mir zu Beginn erhofft habe. Allerdings gibt es auch einige Dinge die man beachten sollte.

Die Reinigungsstoffe im Shampoo greifen die Haare an und lassen sie austrocknen. Wenn dann auch noch der Föhn an der Reihe ist, ist der Spliss garantiert. Dadurch dass dieser Schritt komplett ausgelassen wird kann ich mich von meinem Spliss verabschieden!

Allerdings ist es wichtig, die Haare zu pflegen! Regelmäßiges bürsten ist unglaublich wichtig. Wer seine Haare nur mit Wasser ausspült kann durch die Bürste das verbliebene Haarfett verteilen und pflegt somit seine Haare.

Wie einige Wissen benutze ich Directions, um meine Haare zu färben. Directions ist dafür bekannt sich sehr schnell rauszuwaschen. Doch je weniger ich meine Haare wasche, desto länger bleibt die Farbe kräftig und sieht gepflegt aus.

Wer jetzt noch Angst hat, dass die Haare irgendwann unangenehm riechen, den kann ich beruhigen. Online habe ich den Tipp gefunden die Haare mit einer Mischung aus Wasser, Backpulver und Apfelessig ordentlich durchzuspülen.


 Was sagt ihr? Würdet ihr so eine shampoo-lose Zeit gerne mal ausprobieren oder stellt ihr es euch eher eklig als wohltun vor? 

Ich wünsch euch was,
eure becca

20 Kommentare zu „Ein Selbstversuch | #NoPoo

  1. Liebe Becca,

    Ein wirklich fantastischer Beitrag! Ich finde es super, wenn auch mal andere Beiträge kommen.(was aber natürlich absolut kein Muss ist)
    Gerade bei diesem Thema, habe ich auch schon immer Probleme. Meine Haare fetten leider so schnell, dass ich sie früher JEDEN Tag gewaschen habe, jetzt versuche ich es mit Trockenshampoo auf wenigstens jeden zweiten Tag rauszuzögern. Ich benutze ja bisher die Haarfarbe vom gleichen Hersteller und bin am verzweifeln. Durch das Waschen muss ich die Haare MINDESTENS einmal die Woche nachfärben und selbst dann sieht es schon furchtbar aus.
    Ich danke dir für diesen aufschlussreichen Beitrag und die tollen Tipps, die ich auf jeden Fall beherzigen werde!
    Vielen lieben Dank ❤

    Liebe ❤

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    1. Liebste Jill,
      danke für dein wunderbares Lob und ich wollte sowieso jetzt mehr Beiträge posten, die nicht immer etwas mit Büchern zu tun haben :)
      I feel u. Ich kenne das Problem, was du hast und könnte einfach weinen. Normalerweise könnte ich meine Haare jeden Tag waschen und ich hoffe, dass sie das durch diese Kur etwas verändert.
      Die Haarfarbe treibt mich auch regelmäßig in den Wahnsinn und zwischendurch war ich schon kurz davor wieder schwarz drauf zuknallen. Aber natürlich bin ich standhaft geblieben, da ich mein Grün einfach liebe.
      Ich hoffe durch die Shampoo Aktion weniger Farbe zu verlieren. Drück mir die Daumen!
      Ganz viel Liebe. <3

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  2. Moin du,
    ich nutze bereits seit Jahren gutes Naturshampoo, wasche bei Bedarf und tu meinem Haar ansonsten gar nichts an (kein Färben, Föhnen, Strähnen, Haareisen). Mein Haar ist super gesund. Da muss ich keinem Trend folgen :-D
    LG. Christina P.

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  3. Hallo.
    Ich finde die Idee sehr interessant. Vielleicht sollte ich das auch mal machen.
    Wirst du über deine Erfahrungen berichten?
    Mich würde es echt interessieren.
    Liebste Grüße

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  4. Lieve becca,
    Ich hab das vor Jahren mal im tv gesehen und mich aber nie damit beschäftigt, für mich wars auch eklig. Aber durch deinen Beitrag überlege ich gerade ob ich das nicht auch mal versuchen könnte. 🤔 Meine fetten eh nicht sehr doll und sind super trocken also so schlimm kann es ja in der gewöhnnungszeit nicht sein. Denke ich. 😁 bei mir ist es eher dadurch das ich so dicke Haare habe und sehr lange Krieg ich das shampoo kaum raus und ohne spülung geht nichts. Ich suche schon nach einer Alternative. Avocado in die Haare?! 😁 ich mach mich schlau und werde mich da auch mal einlesen.

    Ganz ganz toller Beitrag !

    Xo Nessi ❤

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    1. Hallöchen Nessi,
      ich fand es zuerst auch nicht wirklich „lecker“, aber nachdem ich mich jetzt darüber informiert habe, finde ich es wirklich gut und es gibt echt Vorteile. Ich habe auch sehr dickes Haar, allerdings wird es recht schnell fettig. Hoffentlich kann ich es damit irgendwie vermeiden :)
      Ich wünsche dir viel Spaß und danke für deinen Kommentar!

      Liebe Grüße,
      Becca

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  5. Hey Becca,

    von dieser Idee hatte ich vor zwei Jahren gehört und mich danach dazu belesen. Damals hatte ich die Haare auf weißblond gefärbt. Also der absolute Tod für jedes Haar auf meinem Kopf. Ich habe begonnen mir die Haare nur noch zu tönen und mit Hilfe der shampoolosen Zeit konnten sich meine Haare echt erholen. Sie haben sich sozusagen selbst wieder gesund gepflegt. Gerade zu Beginn fordert es etwas Mut, denn es sieht einfach nicht schön aus und fühlt sich auch nicht wirklich gut an. Aber es hilft. Ich empfehle dir außerdem noch die Benutzung einer Naturhaarbürste, aus Schweineborsten. Die befördert all die guten Öle von der Kopfhaut bis zu den Spitzen. Auf der Internetseite haarwiki findest du auch noch viele nützliche Tipps, falls du die noch nicht kennen solltest. Viel Erfolg und ganz viel Durchhaltevermögen.

    Alles Liebe
    Ella <3

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  6. Liebe Becca,
    ich bin sehr gespannt auf deinen Bericht, wenn du es hinter dich gebracht hast, hihi.
    Als ich neulich ein paar Tage frei hatte habe ich meine Haare mal für drei Tage nicht gewaschen.
    Für mich war das Gefühl der absolute Horror und ich habe nur gehofft, dass niemand überraschend vorbei kommt :-D
    Vermutlich gewöhnt man sich mit der Zeit daran.
    Es kann aber wirklich sein, dass allein diese 3 Tage meinen Haaren ganz gut getan haben.
    Könnte aber auch sein, dass ich mir das nur eingebildet habe, haha.

    Liebe Grüße <3

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    1. Hey Nicci,
      ich bin auch wirklich sehr gespannt auf das Resultat. Ich habe damit echt gar kein Problem, denn ich wohne ja eh zuhause und selbst wenn mich jemand so sieht, bin ich echt entspannt. Meine Haare kann ich jetzt wieder gut bis Mittwoch „fetten“ lassen. Hört sich nicht lecker an, aber so ist es :D
      Meist hilft die Kopfsache ja schon riesig viel und ich kann mir vorstellen, dass es schon geholfen hat.
      Liebe Grüße!

      Gefällt 1 Person

  7. Hey liebe Becca,
    ein toller Bericht. Ich wasche auch nur 1-2mal die Woche. Früher fand ich das auch unvorstellbar, aber meine Harre fetten garnicht so schnell und es tut den Harren gut :)
    Liebe Grüße, Stella

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    1. Hallo Stella,
      ich beneide sowas wirklich so sehr! Wenn es nach meinen Haaren geht, könnte ich sie fast jeden Tag waschen. Irgendwie ist es nicht nur schädlich, sondern auch stressig. Ich hoffe, es wird besser :)
      Liebe Grüße, Becca

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  8. Hallöchen :)

    Ich finde das echt interessant, vor allem da ich heutzutage ein paar Probleme mit meinen trockenen Haaren habe. Ich werde mich jetzt ein bisschen darüber informieren, und vielleicht werde ich #nopoo auch mal ausprobieren!

    Danke für den tollen Beitrag!
    Zeina

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